Mönchengladbach

Neubau Polizeipräsidium

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Neubau Polizeipräsidium


Polizeipräsidium

Mönchengladbach

Bauherr
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Duisburg

Fertigstellung
06|2018

Bruttogeschossfläche
ca. 22.442 m²

Leistungsphasen
1 bis 9 nach HOAI, Generalplanung und Objektplanung Gebäude

Neubau Polizeipräsidium Mönchengladbach

Der BLB NRW benötigte ein neues Gebäude mit 720 Arbeitsplätzen für Polizeibeamte auf der ursprünglich landwirtschaftlich genutzten Fläche in Mönchengladbach.

Das hierfür entstandene Gebäude umfasst mit seiner klaren Kontur den Westrand der Krefelder Straße und beruhigt/klärt somit das sehr heterogen bestehende städtebauliche Gefüge. Das Polizeipräsidium umschließt zwei Höfe, deren nördlich gelegener Teil der internen, der südliche der öffentlichen Nutzung zugeordnet ist. Die das Grundstück nach Westen begrenzende, langgestreckte Grünfläche wird zu einem Wall aufgefüllt und bepflanzt. Somit wird das Polizeipräsidium räumlich von der angrenzenden Wohnbebauung getrennt.

Der Haupteingang für Besucher befindet sich an der Krefelder Straße. Dort öffnet sich das Gebäude mit seinem 2-geschossigem Eingangsportal zu einem Vorplatz, der in eine öffentliche Gehwegfläche übergeht und die barrierefreie Erreichbarkeit des Gebäudes gewährleistet.

Die abfallende Topographie des Geländes erlaubt die Errichtung eines von der Rückseite erreichbaren und belichteten Hanggeschosses für die Funktionen, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein müssen. Das Gebäude beinhaltet Polizeiwache, Leitstelle, Staatsschutz, kriminaltechnische Untersuchung mit Laboren, polizeiärztlichen Dienst, Kantine und Küche, Fortbildungsstelle mit Schulungs- und Trainingsräumen, Umkleiden und Duschen, Diensthundeführerstaffel sowie Büroräume der Direktionen Kriminalität, Verkehr, Gefahrenabwehr und Einsatz, Gewahrsam sowie die Behördenleitung.

Das Gebäude erscheint entlang der Krefelder Straße als ein mit wenigen Elementen gegliederter Baukörper mit ausgeprägter horizontaler Betonung. Dieser Eindruck wird durch die mäanderartige Bandfassade aus weißem Aluminium mit den liegenden, leicht aus der Fassade herausgeschobenen blauen Boxen mit Sondernutzungen verstärkt. Die Glasboxen geben mit dem stilisierten Polizeistern direkten Hinweis auf die Nutzer. Das straßenseitige Treppenhaus setzt mit seinen orangefarbenen, durch die Glasfassade sichtbaren Treppenläufen und den drei Stützen einen vertikalen, wie auch farblichen Kontrastpunkt (Komplementärfarben). Die zum Polizeihof orientierte Westfassade zeigt sich vielgliedriger. Das Hanggeschoss wird durch einen hohen Sockel aus anthrazitfarbenem Klinker ablesbar. Die große Anzahl unterschiedlicher Funktionen im Hang- und Erdgeschoss spiegelt sich in der Varietät verschiedener Fassaden und Volumina.

Auch im Interieur-Bereich des Gebäudes setzt sich das zuvor beschriebene Farbkonzept konsequent fort. Die weißen Wände, die anthrazitgrauen Böden, blaue und orangefarbene Akzente bilden in Kombination mit Holzlamellenwänden und Parkettinseln in Foyer und Kantine ein klares und dennoch spannungsvolles Ensemble. Auch die lose Möblierung und Leuchten folgen dem schwarz/weiß Tenor. 

fps ist mit der Generalplanung und Objektplanung Gebäude beauftragt.

 

 

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