Oberhausen-Osterfeld | Kindertagesstätte EMEK

Außenansicht

Oberhausen-Osterfeld | Kindertagesstätte EMEK

Fassadendetail

Oberhausen-Osterfeld | Kindertagesstätte EMEK

Fassadendetail

Oberhausen-Osterfeld | Kindertagesstätte EMEK

Rückansicht

Oberhausen-Osterfeld | Kindertagesstätte EMEK

Rutsche


Kita

Oberhausen-Osterfeld

Bauherr
OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH

Bearbeitungszeitraum
2006 bis 2007

Leistungsphasen
1 bis 6 nach HOAI

Kindertagesstätte EMEK Oberhausen

Neubau einer Kindertagesstätte

Im Zuge der städtebaulichen Neuordnung in Oberhausen Osterfeld, wird der vorhandene an der Freiligrathstraße und Baustraße gelegene Kindergarten aufgegeben und abgebrochen. Südlich an die zeilenartige Bebauung entlang der Rheinischen Straße anschließend, wird zum Ausgleich ein neuer Kindergarten errichtet.

Das Gebäude wird von Osten (Freiligrathstraße) über eine Rampe erschlossen.

Im geometrischen Schwerpunkt des kreuzförmig organisierten Grundrisses befindet dich die vertikale Verbindung in Form einer freistehenden, einläufigen Treppe. Im Erdgeschoss liegen 2 Gruppenkomplexe (Gruppenraum, Gruppennebenraum, WC-Einheit), die KiTa-Leitung, Personalnebenräume und die Küche. Das Familienzentrum findet sich in unmittelbarer Eingangsnähe. Die Module lassen sich als klare, massiv gestaltete Baukörper in Grundriss und Fassade ablesen. Sie sind ihrer Funktion angemessen von 3 Seiten belichtet.

Im Obergeschoss befindet sich das dritte Gruppenmodul nebst Mehrzweckraum und Personalnebenräumen. Durch intelligente vertikale Staffelung der einzelnen Modulkörper, entsteht bereits im Eingangsbereich eine 2-Geschossigkeit (Luftraum), die sich über die gesamte transparent gestaltete Verteilerzone erstreckt. 

Jeder Gruppenraum erhält einen eigenen Terrassenbereich, der sich jeweils nach Westen in das stark abfallende, schön und kindergerecht gestaltete Gelände modelliert

Der Kindergarten wird in Massivbauweise errichtet. Die einzelnen Baukörper erhalten eine farbige Putzfassade, die sich in einer Farbgruppe von Beige über Gelb zu Grün steigern. Das Herzstück, die Verteilerzone, ist mit Lärchenholz in vertikaler Struktur verkleidet. Die Fensterrahmen sind aus weißem Kunststoff. 

Im Innenbereich sind die Kalksandsteinsichtmauerwerkwände weiß geschlämmt, die Böden mit Linoleum in unterschiedlichen Farben ausgelegt. Türen und Treppenanlage sind in hellem Naturholz gehalten, die Decken in schalungsrauem Sichtbeton farbig behandelt.

 

 

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